Wie werden aus großen Infrastrukturaufgaben tragfähige Projekte? Diese Frage verbindet mehrere Termine, bei denen aconium im September im fachlichen Austausch mit Kommunen, Stadtwerken und weiteren Infrastrukturakteuren steht. Im Mittelpunkt stehen Rechenzentren, eine klimaresiliente Wasserversorgung und neue Wege zur Finanzierung kommunaler Investitionen.

Den Auftakt macht am 16. September 2026 der VKU Stadtwerkekongress 2026. Von 14:15 bis 15:00 Uhr spricht Maxi Kussatz in der Session „Rechenzentren als kommunales Infrastrukturprojekt: von der Idee zur investierbaren Umsetzung“. Denn eine geeignete Fläche allein macht noch kein tragfähiges Rechenzentrumsprojekt. Erst wenn Energieversorgung, Netzanschluss, Wärmenutzung, Finanzierung, Betreibermodell und Akzeptanz zusammengedacht werden, kann aus einer Standortidee ein umsetzbares Vorhaben entstehen. Im Fokus der Session steht deshalb die Frage, welche Prüfschritte Kommunen und Stadtwerke frühzeitig berücksichtigen sollten und welche Rolle sie selbst in solchen Projekten übernehmen können.

Nur einen Tag später rückt beim KGSt Forum in Leipzig ein anderes Infrastrukturthema in den Mittelpunkt, das für Kommunen zunehmend an Bedeutung gewinnt: Wasser. aconium ist vom 16. bis 18. September 2026 am Stand B27 vertreten. Am 17. September von 09:00 bis 10:30 Uhr diskutiert Jutta Hoffmann, Expertin und Koordinatorin für Wasserwirtschaft, unter dem Titel „Wasser unter Druck: Wie Kommunen Versorgungssicherheit, Klimaresilienz und Wirtschaftsstandort zusammendenken“, wie sich wachsende Nutzungskonkurrenzen, Klimafolgen und Anforderungen an die regionale Entwicklung miteinander verbinden lassen. Dabei geht es nicht allein um technische Lösungen, sondern auch um Daten, Zuständigkeiten und langfristige Planungsentscheidungen. Moderiert wird die Session von Maxi Kussatz.

Der fachliche Austausch soll anschließend weitergehen. Am 17. September von 17:00 bis 21:00 Uhr öffnet aconium deshalb die Türen des Leipziger Regionalbüros in der Schillerstraße 4 zum aconium Open House. Nur wenige Gehminuten vom KGSt Forum entfernt, bietet der Abend Gelegenheit, Gespräche aus dem Kongress zu vertiefen, neue Kontakte zu knüpfen und aktuelle kommunale Fragestellungen weiterzudenken. Ein festes Programm gibt es bewusst nicht: Im Mittelpunkt stehen der persönliche Austausch, Einblicke in aktuelle Projekte und konkrete Anknüpfungspunkte für eigene Vorhaben.

Finden Sie hier ausführliche Informationen zum Open House.

Zum Monatsende richtet sich der Blick schließlich auf eine weitere zentrale Voraussetzung für Infrastrukturentwicklung: die Finanzierung. Beim 22. Deutschen Kämmerertag am 29. September 2026 spricht Maxi Kussatz, Senior Investmentberaterin für Infrastrukturprojekte, von 14:00 bis 14:30 Uhr in der Fokus Session „Vom Projekt zur Kapitalstruktur: Infrastruktur finanzieren“. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie aus einem fachlich überzeugenden Infrastrukturvorhaben auch ein finanzierbares Projekt wird. Denn angesichts begrenzter kommunaler Haushalte gewinnen Strukturen an Bedeutung, die öffentliche Mittel, Fremdkapital und weitere Finanzierungsquellen sinnvoll miteinander verbinden.

Die Termine zeigen unterschiedliche Facetten derselben Herausforderung: Infrastruktur muss technisch funktionieren, finanzierbar sein und zu den Bedingungen vor Ort passen. Genau an diesen Schnittstellen bringt aconium seine Erfahrung aus Regionalentwicklung, Infrastrukturplanung und Finanzierung in den fachlichen Austausch ein.

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