aconium auf der FTTH Conference in Amsterdam
Die FTTH Conference 2025 ist zu Ende gegangen – und wieder einmal war es ein Event der Sonderklasse. Erneut versammelte die Fachmesse rund um das Thema Glasfasertechnologien unzählige Interessierte und Entscheidungsträger:innen aus Politik, Wirtschaft und Technologie. Im Zentrum standen der Austausch über neueste Glasfasertechnologien und -lösungen, Produktinnovationen, Finanzierungsmöglichkeiten und politische Ansätze.
aconium ist seit vielen Jahren Partner der FTTH Conference und unterstützt die Veranstaltung in der Organisation und Programmgestaltung. In diesem Jahr leiteten wir am zweiten Ausstellungstag das Panel „Digitale Infrastrukturen in Europa: Resilienz, Finanzierung und die Ziele der digitalen Dekade 2030“, das auf großes Interesse stieß.
Moderiert wurde die Diskussion von Maxi Kussatz, Senior Investmentberaterin für Infrastrukturprojekte bei aconium. Gemeinsam mit einem hochkarätigen Panel aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft diskutierte sie über Wege zur Realisierung einer resilienten, nachhaltig finanzierten digitalen Infrastruktur für Europa. Mit dabei waren Branchenführer, politische Entscheidungsträger und Investoren wie:
- Alexandra Rotileanu, Deputy Head of Unit – Investment in High-Capacity Networks – DG CNECT | European Commission
- Fernando Luis Huerta Aguirre, Area Coordinator | SETELECO
- Marianne Selkäinaho, Chief Specialist, Rural Affairs | Ministry of Agriculture and Forestry – Finland
- Moritz Weiss, Head of DACH fundraising at Copenhagen Infrastructure Partners
- Yuryi Matsyk, Director of Improving of broadband infrastructure Department of the Ministry of Digital Transformation of Ukraine
- Mark Gerban, Head of Product | Pairpoint
Einigkeit bestand darin, dass der öffentliche und private Sektor effektiv zusammenarbeiten müssen, um die Ziele der Digitalen Dekade, speziell der flächendeckenden Versorgung mit Geschwindigkeiten von 1 Gbit/s, zu realisieren. Dazu gehört die Formulierung klarer und gemeinsamer Ziele sowie die Ausarbeitung einer Strategie, um diese zu erreichen. Der Plan sollte Elemente wie die Gewährleistung der Konnektivität, die Stärkung der Cybersicherheit, die Förderung nachhaltiger Investitionen und die Resilienz der digitalen Infrastruktur berücksichtigen.
Ein besonders eindrucksvoller Beitrag kam von Yuryi Matsyk, der – geprägt von der aktuellen Lage in der Ukraine – praxisnahe Einblicke in die Bedeutung krisenfester digitaler Infrastrukturen lieferte. Sein Erfahrungsbericht war nicht nur bereichernd, sondern auch ein deutliches Zeichen für die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit.
Abseits der großen Bühne haben viele Interessierte die Gelegenheit genutzt, um mit unseren Expert:innen an unserem Stand ins Gespräch zu kommen. Im Fokus standen dabei Erfolgsfaktoren nachhaltiger Infrastrukturprojekte. Zu diesen zählen u.a. die Analyse und Optimierung des Infrastrukturpotenzials, die Konvertierung und Veredelung von Geodaten, professionelle Kommunikation und transparente Öffentlichkeitsarbeit, Bürgerbeteiligung sowie zielgerichtete Informationskampagnen zum aktiven Einbinden aller Stakeholder.
Wir danken dem FTTH Council Europe für eine rundum gelungene Veranstaltung und freuen uns schon jetzt darauf, auch 2026 wieder mitzugestalten – für ein digitales Europa der Zukunft.