© Anika Nowak

Die Mitgliederversammlung der Initiative D21 hat aconium Geschäftsführer Tim Brauckmüller erneut in den Vorstand gewählt.

Die Initiative D21 gehört zu den zentralen Netzwerken für die digitale Gesellschaft in Deutschland. Sie bringt Akteure aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen und setzt Impulse für eine Digitalisierung, die Teilhabe ermöglicht, Vertrauen stärkt und gesellschaftlichen Mehrwert schafft. Die Mitgliederversammlung bildet dabei das oberste Organ des Vereins und wählt unter anderem den Gesamtvorstand.

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Mit Formaten wie dem D21-Digital-Index und dem eGovernment MONITOR liefert die Initiative regelmäßig fundierte Lagebilder zur digitalen Entwicklung in Deutschland. Sie macht sichtbar, wie Menschen Digitalisierung erleben, wo digitale Kompetenzen gestärkt werden müssen und welche Erwartungen Bürgerinnen und Bürger an moderne digitale Verwaltungsleistungen haben.

Tim Brauckmüller, Geschäftsführer aconium GmbH: „Digitalisierung ist dann erfolgreich, wenn sie Vertrauen schafft und im Alltag der Menschen spürbar wirkt. Die Initiative D21 leistet dafür einen wichtigen Beitrag, indem sie Entwicklungen nicht nur technisch betrachtet, sondern ihre gesellschaftlichen Voraussetzungen und Folgen sichtbar macht. Ich freue mich darauf, diese Arbeit im Vorstand weiter mitzugestalten und Impulse für eine verantwortungsvolle digitale Transformation zu setzen.“

Ein aktuelles Beispiel für diese thematische Arbeit ist die Auseinandersetzung mit Physical AI – also mit Künstlicher Intelligenz, die nicht nur Daten verarbeitet, sondern über Roboter, autonome Systeme oder industrielle Anwendungen unmittelbar in die physische Welt eingreift. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen nach Sicherheit, Haftung, Qualifizierung, Akzeptanz und technologischer Souveränität. Gerade weil diese Technologien zunehmend den Prototypenstatus verlassen, braucht es frühzeitig Orientierung dafür, wie Innovation verantwortungsvoll gestaltet und gesellschaftlicher Nutzen gesichert werden kann.

In der kommenden Amtsperiode wird es weiter darum gehen, Digitalisierung nicht allein technisch zu betrachten, sondern ihre gesellschaftliche Wirkung in den Mittelpunkt zu stellen: von digitaler Teilhabe und Kompetenzen über vertrauenswürdige Verwaltungsangebote bis hin zum verantwortungsvollen Umgang mit Künstlicher Intelligenz.